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Kleine Chronik vom 1. Imkerjahr

Befasst man sich mit der Imkerei, bzw. der Honigbiene (Apis Melifera) wird schnell klar, dass ohne Bienen in der Nahrungsmittel-Grundversorgung nicht viel läuft! Immerhin gilt die Biene als das 3. wichtigste Nutztier nach Schwein und Rind (für Vegetarier dann das wichtigste Nutztier…). Da das Thema sehr ergiebig ist, möchte ich zunächst auf die Literatur und das Web verweisen, bzw. nach und nach eigene Erfahrungen der Chronik hinzufügen. Für ernste Imkerabsichten sind anfangs unbedingt ein erfahrener Imker und ein Imkerverein notwendig.
Der Anfang mit 2 Jungvölkern
Jungvölker sind Ableger aus Altvölkern (Wirtschaftsvölkern). Beide eingewinterten Jungvölker haben den strengen Winter 2009/2010 überstanden und auch deren Frühjahrsentwicklung war erfreulich. Das heißt meine Varrosebehandlung im Herbst mit 85% Ameisensäure, bzw. die 2. Behandlung bei Brutfreiheit mit Oxalsäure Ende Dezember waren erfolgreich! Als Anfänger gibt es noch keinen Wabenpool, auf den man zurückgreifen kann. D.h. es müssen Waben, in Form von Bienenwachsmittelwänden, eingeschweißt in Holzrähmchen, in die Beute eingehängt werden, womit die Bienen aus der Wachsgrundlage die Waben bauen. Diese werden dann als Speicherplatz für Pollen, Brut und später Honig verwendet. Königin-1 aus Volk-1 hat mehr Bienennachwuchs produziert und wurde Anfang April um eine 2. Brutraumzarge erweitert, und wenig später mit Volk-2 zusätzlich um den Honigraum erweitert.