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Sonnenuhren in der Antike

Bereits um das Jahr 5000 v. Chr. wurden in Ägypten Sonnenuhren zur Zeitmessung verwendet. Aus China und Babylonien sind Sonnenuhren aus der Zeit um 3000 v.Chr. bekannt.

Sonnenuhren gab es auch bei den Inkas, vermutlich in Verbindung mit kultischen Zwecken, und in Indien schuf Jai Singh um 1700 gewaltige Sonnenobservatorien.
In allen Kulturen stellt die Sonnenuhr das erste Zeitmessinstrument dar.

Im alten Griechenland wurde mit Hilfe der Sonnenuhr die geographische Breite und der Erdumfang, aus den unterschiedlichen Schattenlängen zur Mittagszeit (Kulmination der Sonne) an verschiedenen Orten, berechnet.

Auch hier war ein senkrechter Schattenstab - Gnomon (griech. Erkenner der Zeit) im Einsatz. Die Schiefe der Ekliptik von 23,5° war ebenso bekannt.

Aristarchus hat 250 v.Chr. mit einer Hohlkugelsonnenuhr (Skaphe) erkannt, dass sich die Erde um sich selbst und um die Sonne bewegen muß.

Diese Vorstellung war zur damaligen Zeit (1800 Jahre vor Keppler) so abwegig, dass diese Idee nicht mehr weiter verfolgt wurde.