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Neutronensterne

Neutronensterne stellen in der Sternentwicklung die Endphase, im Leben von Sternen einer bestimmten Masse, dar. Während unsere, nicht so massenreiche, Sonne relativ unspektakulär als so genannte Weiße Zwerge enden, explodieren massereichere Sterne in einer Supernova-Explosion. Haben diese Sterne nicht genug Masse, um zu einem Schwarzen Loch zu kollabieren, werden sie zu einem Neutronenstern. Dabei handelt es sich um die kleinsten und dichtesten Sterne, die in der Astronomie bekannt sind. Sie bestehen fast vollständig aus Neutronen (dichtgepackte Atomkerne). Sie haben etwa die Masse unserer Sonne, dabei aber nur einen Durchmesser von rund 20 Kilometern. Die Oberfläche eines Neutronensterns besteht aus Eisen, wie es im Kern aussieht ist noch so gut wie gar nicht verstanden. Neutronensterne lassen sich als so genannte Pulsare beobachten, bei denen es sich vermutlich um rotierende Neutronensterne handelt. Diese senden im Radiobereich elektromagnetische Strahlung bis in den Millisekundenbereich aus (pro Rotation des Neutronensterns). Diese Synchro- tronstrahlung lässt sich mit Radioteleskopen registrieren. Mittlerweile wurden ca. 1700 solcher Quellen nachgewiesen.

Quelle: Astronews.com